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  1. Sonntag, 11. Februar 2007
  2. 11 Feb 2007 at 6:35am
    Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag.br /pstrongMÜNCHEN/strong: Einen Tag nach der scharfen Kritik des russischen Präsidenten Wladimir Putin an der Außenpolitik und den Militäreinsätzen der USA hat der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates die NATO zu einer sicherheitspolitischen Partnerschaft mit Moskau aufgerufen. Ein Kalter Krieg sei genug gewesen, sagte Gates auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Welt stehe vor vielen Problemen und Herausforderungen, die gemeinsam angegangen werden müssten. Dabei sei die Nato ein Garant für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. In München werden auch der EU-Ratspräsident, Frank-Walter Steinmeier, und der iranische Atomunterhändler Ali Laridschani eine Rede halten. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte die Führung in Teheran bei der Tagung bereits zum Einlenken im Atomstreit auf. Sonst drohe internationale Isolierung. /p pstrongTEHERAN/strong: Kurz vor drohenden Strafmaßnahmen im Atomstreit mit den Vereinten Nationen hat die iranische Regierung weitere Überwachungskameras in der umstrittenen Atomanlage Natans installieren lassen. Damit seien nun alle von der Internationalen Atomenergiebehörde -IAEO- geforderten Kameras einsatzbereit, hieß es in einer Erklärung der iranischen Atombehörde. Die IAEO sei nun in der Lage, die Anlage durchgängig zu überwachen. In Natans wird Uran angereichert. Der Weltsicherheitsrat hatte im Dezember Strafmaßnahmen gegen den Iran beschlossen, die vom 20. Februar an greifen sollen, falls Teheran sich weiter weigert, die auch für den Bau von Atomwaffen nötige Urananreicherung zu stoppen. /p pstrongJERUSALEM/strong: Trotz massiver Proteste hat Israel die Grabungen am Jerusalemer Tempelberg fortgesetzt. Unter dem Schutz von 2.000 Polizisten kehrten die Bauarbeiter nach dem Ende der Sabbatruhe zurück, um einen Fußgängeraufgang zu erneuern. Die Polizei erklärte, Palästinensern unter 45 Jahren werde der Zugang zum Tempelberg verwehrt. Neuen Ausschreitungen müsse vorgebeugt werden. Wegen der Grabungsarbeiten gibt es seit Tagen Proteste. Die Palästinenser sehen die auf dem Tempelberg gelegene El-Aksa-Moschee durch die Bauarbeiten bedroht. /p pstrongPEKING/strong: Auch am vierten Tag der Abrüstungsverhandlungen mit Nordkorea zeichnet sich keine Einigung ab. Japans Unterhändler Kenichiro Sasae sagte, Hauptproblem seien übertriebene Forderungen der Regierung in Pjöngjang. In Agenturberichten heißt es, Nordkorea wolle sein Atomprogramm nur stilllegen, wenn es jährlich zwei Millionen Tonnen Rohöl und zusätzlich weitere zwei Millionen Kilowatt Strom erhalte. Die Gespräche finden in Chinas Hauptstadt Peking statt. Beteiligt sind neben Nordkorea, Japan und China auch Russland, die USA und Südkorea. /p pstrongBAGDAD/strong: Bei einem neuen Selbstmordanschlag im Irak sind mindestens zwölf Polizisten getötet und 40 verletzt worden. Der Täter zündete ein mit Sprengstoff beladenes Auto vor einer Wache nahe der Stadt Tikrit im Südosten des Landes. Vor dem Gebäudes standen zu diesem Zeitpunkt viele Polizisten, die zu ihrem Arbeitsplatz wollten. /p pstrongASCHGABAT/strong: In Turkmenistan in Zentralasien wird ein neuer Präsident gewählt. Um die Nachfolge des verstorbenen Machthabers Saparmurat Nijasow bwerben sich sechs Kandidaten. Es gilt aber als sicher, dass der vom Staatsapparat massiv unterstützte Übergangspräsident Gurbanguly Berdymuchammedow die Wahl gewinnt.--Die frühere Sowjetrepublik Turkmenistan verfügt über große Erdgasvorkommen. Außerdem ist das Land, das an die Krisenherde Afghanistan und Iran angrenzt, von strategischer Bedeutung. Der im Dezember verstorbene Nijasow hatte Turkmenistan diktatorisch regiert und einen beispiellosen Personenkult betrieben. /p pstrongLISSABON/strong: In Portugal hat die Volksabstimmung über eine Reform der bestehenden Abtreibungsgesetze begonnen. Das Referendum sieht vor, dass der Abbruch von Schwangerschaften in den ersten zehn Wochen straffrei sein soll. Das katholisch geprägte Portugal gehört bisher zusammen mit Polen, Irland und Malta zu den Ländern mit den strengsten Abtreibungsgesetzen in Europa.--Schwangerschaftsabbrüche sind zur Zeit nur erlaubt, wenn eine Frau vergewaltigt wurde, ihr Leben in Gefahr oder das Kind schwer behindert ist. Vor knapp neun Jahren war ein Versuch gescheitert, diese Regelung zu lockern. Die vorgeschriebene Mindestbeteiligung von 50 Prozent war klar verfehlt worden. /p pstrongBERLIN/strong: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee will für alle Neuwagen in Deutschland eine einfache CO2-Kennzeichnung einführen. Die Automobilindustrie müsse mehr für den Umweltschutz tun, sagte Tiefensee der 'Bild am Sonntag'. Käufer sollten auf einen Blick erkennen können, wie viel Kohlendioxid ein Neuwagen ausstoße. Als Vorbild nannte der Verkehrsminister die Kennzeichnung des Energieverbrauchs bei Haushaltsgeräten. /p pstrongDAS WETTER IN DEUTSCHLAND/strong: Bedeckt und verbreitet Regen, örtlich Gewitter. Im Nordosten zunächst Schnee. Höchstwerte zwischen null Grad in Vorpommern und elf Grad am Rhein./p pZuletzt meldeten:/p pHamburg: minus 4 Grad, bedeckt; Berlin: minus 5 Grad, Schneefall; Dresden: plus 2 Grad, bedeckt; Köln/Bonn: plus 8 Grad, leichter Regen; Frankfurt am Main: plus 8 Grad, bedeckt und München: plus 4 Grad, wolkig. /p



  3. Mittwoch, 28. März 2007
  4. 28 Mar 2007 at 7:33am
    Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch.br /pstrongLONDON: /strongGroßbritannien verstärkt den Druck auf den Iran, die festgenommenen britischen Marinesoldaten wieder freizulassen. Premierminister Tony Blair zeigte sich zu einer härteren Gangart entschlossen, sollten die Soldaten nicht bald freikommen. London sei bereit, in eine -so Blair wörtlich- 'andere Phase' des Konflikts einzutreten. Zugleich wies er nochmals den Vorwurf zurück, die britischen Soldaten seien in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen. Diese Behauptung Teherans könne mit Daten eines Navigationssystems widerlegt werden, ergänzte ein Sprecher Blairs. Das iranische Außenministerium nannte die Aussagen des britischen Regierungschefs eine 'Provokation'. /p pstrongBAGDAD:/strong In der nordirakischen Stadt Tal Afar haben Bewaffnete bei einem mehrstündigen nächtlichen Angriff rund 50 Sunniten ermordet. Nach Auskunft der Polizei handelt es sich bei den Tätern vermutlich um schiitische Sicherheitskräfte. Sie hätten Vergeltung geübt für Bombenanschläge vom Dienstag, bei denen rund 70 Menschen getötet worden waren. Für diese Gewalttaten werden sunnitische Aufständische verantwortlich gemacht. /p pstrongWASHINGTON:/strong Der von den Demokraten dominierte US-Senat hat die Forderung nach einem baldigen Truppenabzug aus dem Irak bekräftigt. Eine Mehrheit der Senatoren stimmte dafür, die Bereitstellung zusätzlicher Gelder weiter an einen noch in diesem Jahr beginnenden Abzug zu binden. Damit wurde ein Antrag der Republikaner abgelehnt, mit dem die Bereitstellung der ingesamt 124 Milliarden Dollar von dieser Frist abgekoppelt werden sollte. Vor wenigen Tagen hatte bereits das US-Repräsentantenhaus einen ähnlichen Entwurf verabschiedet. Dieser sieht vor, dass die US-Kampfeinheiten bis September 2008 aus dem Irak abgezogen werden. Präsident George W. Bush hat angekündigt, derartige Gesetze mit seinem Veto zu stoppen. /p pstrongASTANA:/strong Eine hochrangige EU-Delegation lotet in Kasachstan Möglichkeiten aus, mit den fünf ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens engere politische und wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen. Bei dem Treffen unter Leitung von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier geht es um die Vorbereitung einer neuen EU-Strategie für die Region. Geplant sind unter anderem Vereinbarungen über Energiefragen. Auch soll über die Themen Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in den früheren Sowjet- Republiken Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan gesprochen werden. /p pstrongKABUL: /strongEin Selbstmordattentäter hat in der afghanischen Hauptstadt vier Menschen mit in den Tod gerissen. Zwölf Bewohner erlitten bei dem Bombenanschlag im Zentrum Kabuls Verletzungen. Wie die Polizei weiter mitteilte, war der Täter als Bettler verkleidet. Der Anschlag in der Nähe mehrerer Ministerien habe einem hochrangigen afghanischen Geheimdienstoffizier gegolten. Dieser sei unverletzt geblieben. /p pstrongFRANKFURT AM MAIN:/strong Die Deutsche Bank ist bei der von Finanzinvestoren umworbenen australischen Fluggesellschaft Qantas eingestiegen. Ein Sprecher des Geldinstituts teilte mit, es seien 8,4 Prozent der Quantas-Aktien gekauft worden. Nach einem Bericht der 'Süddeutschen Zeitung' stockte die Schweizer Großbank UBS ihre Beteiligung an Qantas auf 10,4 Prozent auf. Dadurch sei die geplante Übernahme von Qantas durch ein Investoren-Konsortium gefährdet, schreibt das Münchner Blatt. /p pstrongPEKING: /strongDie Lage von Millionen hungernder Menschen in Nordkorea hat sich nach Angaben der Vereinten Nationen dramatisch verschlechtert. Nordkoreas Regierung habe erstmals selbst eingeräumt, dass eine Million Tonnen Getreide fehlten, teilte der Asiendirektor des Welternährungsprogramms, Tony Banbury, in Peking mit. Die UN-Organisation sei ausdrücklich gebeten worden, ihr Hilfsprogramm auszuweiten. Wegen eines anhaltenden Spendenrückgangs seien aber bereits laufende Hilfsprojekte im Umfang von über 100 Millionen Dollar nur zu einem Fünftel gedeckt. Laut Banbury ist bei bis zu 50 Prozent der 23 Millionen Nordkoreaner die tägliche Nahrungsaufnahme nicht gesichert. Ein Drittel der Kinder und Mütter sei unterernährt. /p pstrongMANILA:/strong Die Geiselnahme von mehr als 30 Schulkindern in der philippinischen Hauptstadt dauert an. Zwei bewaffnete Männer halten die Kinder und zwei Lehrer in einem Bus fest, der in der Nähe des Rathauses von Manila steht. Mit der Aktion wollen sie erreichen, dass 145 Kindern in einem Slumviertel von Manila ein Schulabschluss ermöglicht wird. Sollten philippinische Politiker dies zusichern, werde die Aktion beendet, erklärte einer der Geiselnehmer. Inzwischen ließen sie einen an Fieber leidenden Jungen frei. Damit haben sie noch 31 Kinder in ihrer Gewalt. /p pstrongPARIS: /strongMit Tränengas ist die Pariser Polizei in der Metrostation Gare du Nord gegen rund 100 Jugendliche vorgegangen, die dort Geschäfte plünderten und Fensterscheiben einwarfen. Einige der Jugendlichen schleuderten Mülleimer und andere Gegenstände auf die Polizisten und setzten einen Informationsstand in Brand. Mehrere Personen wurden festgenommen. Auslöser der Zusammenstöße war vermutlich ein Streit bei der Kontrolle eines Schwarzfahrers. /p pstrongBERLIN:/strong Das Bundeskabinett ist zusammengekommen, um eine Reform des Zuwanderungsrechts zu beschließen. Im Zentrum des Gesetzentwurfs stehen neue Vorschriften für den Ehegattennachzug sowie neue Bleiberechts-Regeln für langjährig geduldete Ausländer. Diese sollen unter bestimmten Voraussetzungen ein Bleiberecht erhalten. Sie müssen aber bis Ende 2009 eine Arbeit finden und erhalten in dieser Zeit keine höheren Sozialleistungen.--Beim Ehegattennachzug soll künftig ein Mindestalter von 18 Jahren gelten. Zudem müssen einfache deutsche Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. /p pstrongBERLIN: /strongDer Vorsitzende der fünf Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, hat den Anstieg der Managergehälter in Deutschland kritisiert. Rürup sagte der 'Süddeutschen Zeitung', er sehe in dem Auseinanderdriften der Managergehälter und der Arbeitnehmereinkommen ein Problem. Die Marktwirtschaft sei nur stabil, wenn sie von der Masse der Bevölkerung akzeptiert werde. Er habe den Eindruck, dass diese Akzeptanz schwinde./p pbrstrongDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: /strongMeist sonnig und trocken, nur zwischen Eifel und Schwarzwald sind einzelne Schauer möglich. Höchstwerte 14 bis 20 Grad./p



  5. Dienstag, 27. März 2007
  6. 27 Mar 2007 at 6:10am
    Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag.br /pstrongJERUSALEM:/strong Israels Regierungschef Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wollen künftig alle zwei Wochen zu Gesprächen zusammenkommen. Dies teilte US-Außenministerin Condoleezza Rice in Jerusalem mit. Bei den Treffen werde es um allgemeine politische Themen gehen. Es handele sich aber noch nicht um Verhandlungen über den endgültigen Status der palästinensischen Autonomiegebiete. Rice äußerte sich auf einer Pressekonferenz, nachdem sie in den vergangenen Tagen mit israelischen, palästinensischen und jordanischen Politikern gesprochen hatte. /p pstrongGUANTANAMO:/strong Der australische Terrorverdächtige David Hicks hat sich vor einem Sondertribunal des US-Militärs im Lager Guantanamo für schuldig erklärt. Der 31-Jährige soll mit den radikal-islamischen Taliban und dem Netzwerk El Kaida in Afghanistan zusammengearbeitet haben. Hicks wurde Ende 2001 festgenommen und ist seitdem in Guantanamo inhaftiert. Nach seinem Schuldeingeständnis kann Hicks laut US-Medienberichten damit rechnen, dass sich Anklage und Verteidigung auf ein Strafmaß unterhalb von 20 Jahren Haft einigen. Auch wird durch das Geständnis möglich, dass er die Strafe in Australien verbüßen kann. /p pstrongWASHINGTON:/strong Die USA haben nach eigenen Angaben einen der Drahtzieher der Terroranschläge auf Touristen in Kenia im November 2002 ergriffen und ins Gefangenenlager Guantanamo gebracht. Der in Ostafrika festgenommene Abdul Malik habe gestanden, an dem versuchten Abschuss eines israelischen Verkehrsflugzeugs und dem zeitgleich erfolgten Bombenanschlag auf ein Hotel bei Mombasa beteiligt gewesen zu sein, teilte das Verteidigungsministeriums in Washington mit. Bei dem Anschlag auf das Hotel hatten Selbstmordattentäter 13 Menschen mit in den Tod gerissen. /p pstrongBERLIN:/strong Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist auf dem Weg nach Kasachstan, wo er sich mit den Außenministern von fünf zentralasiatischen Staaten treffen will. Er reist in seiner Funktion als EU-Ratsvorsitzender und wird begleitet von EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner und dem EU-Sonderbeauftragten für Zentralasien, Pierre Morel. Steinmeier will bis zum Ende der deutschen Ratspräsidentschaft im Sommer einen Entwurf für engere Beziehungen der EU zu den teils energiereichen zentralasiatischen Staaten vorlegen. Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisien halten rund fünf Prozent der Weltenergiereserven. /p pstrongMOSKAU: /strongChina und Russland wollen auf dem Energiesektor kooperieren. Zu Beginn des dreitägigen Besuchs von Chinas Präsident Hu Jintao in Moskau wurde ein seit langem von Russland versprochenes Abkommen über höhere Öllieferungen unterzeichnet. Weitere Abkommen sind geplant. China ist der weltweit zweitgrößte Ölimporteur, Russland der zweitgrößte Exporteur. Insgesamt wurden Geschäfte zwischen Unternehmen beider Staaten im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar geschlossen. /p pstrongKAIRO:/strong Die Wähler in Ägypten haben eine Volksabstimmung zur Machterweiterung von Präsident Hosni Mubarak mit großer Mehrheit boykottiert. Nach Angaben des Informationsministeriums lag die Beteiligung bei rund 25 Prozent. Unabhängige Beobachter nannten noch niedrigere Zahlen. Alle großen Oppositionsgruppen hatten zum Boykott der Abstimmung über Verfassungsänderungen aufgerufen. Mubarak und seine Partei erklärten, mit den geplanten Reformen solle der Missbrauch des Islam für politische Zwecke eingedämmt werden. /p pstrongBAGDAD:/strong Der irakische Präsident Dschalal Talabani und Regierungschef Nuri al Maliki haben einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die nationale Versöhnung voranbringen soll. Nach dem Entwurf sollen vor allem Mitglieder der Baath-Partei von Ex-Staatschef Saddam Hussein wieder stärker in die Gesellschaft eingegliedert werden. Ein solcher Schritt wird seit langem von den USA als Zeichen des Entgegenkommens an die Sunniten gefordert. /p pstrongLONDON/BELFAST:/strong Die britische Regierung sieht in Nordirland den 'Beginn einer neuen Ära' gekommen. Premierminister Tony Blair und andere führende Politiker begrüßten den Durchbruch bei den Nordirland-Verhandlungen in Belfast. Die bisher verfeindeten Parteien der Protestanten und der Katholiken hatten sich am Montag darauf verständigt, ein gemeinsames Kabinett zu bilden. Die neue Regierung soll am 8. Mai ihre Arbeit aufnehmen. Damit würde sich Nordirland nach fünf Jahren britischer Zentralherrschaft wieder selbst verwalten. /p pstrongDESSAU:/strong In Dessau hat der Prozess um den Tod eines Asylbewerbers aus Sierra Leone begonnen. Zwei Polizisten sind angeklagt, für den Tod des 21-Jährigen Oury Jallow in einer Zelle vor zwei Jahren mitverantwortlich zu sein. In der Zelle war ein Feuer ausgebrochen. Jallow konnte nicht fliehen, weil er an Händen und Füßen gefesselt war, da er den Beamten bei seiner Festnahme Widerstand geleistet haben soll. Rund um den Gerichtsort herrschen scharfe Sicherheitsvorkehrungen, da mit Protesten linker Gruppen gerechnet wird. /p pstrongBERLIN:/strong Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten hat nach einem Bericht des 'Tagesspiegel' im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit der deutschen Einheit erreicht. Die Behörden hätten 2006 mehr als 18.000 Delikte registriert, 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor, schreibt die Zeitung aus Berlin unter Berufung auf Zahlen des Bundeskriminalamtes. Die Zahl rechter Gewalttaten sei um acht Prozent auf rund 1.100 gestiegen. /p pstrongBERLIN:/strong Die Fluggesellschaft Air Berlin hat den Ferienflieger LTU vollständig übernommen. Das Unternehmen zahlte 140 Millionen Euro und übernimmt nach eigenen Angaben Verbindlichkeiten der LTU in Höhe von 190 bis 200 Millionen Euro. Das Abkommen muss noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden. Der Name LTU soll bestehen bleiben. Innerhalb des Europa-Verkehrs werden die LTU-Strecken in das Air Berlin-System integriert. /p pstrongDAS WETTER IN DEUTSCHLAND:/strong Viel Sonne bei frühlingshaften elf bis 19 Grad./p



  7. Samstag, 30. Juni 2007
  8. 30 Jun 2007 at 10:48am
    Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstagbr /pstrongLONDON/strong: Nach dem Fund von zwei Autobomben im Zentrum der britischen Hauptstadt hat die Polizei die Fahndung nach den Drahtziehern intensiviert. In die Ermittlungen seien inzwischen auch die Behörden anderer Länder ei ngeschaltet worden, heißt es aus London. Die geplanten Anschläge ließen die Handschrift der Terror-Organisation El Kaida erkennen, sagten Sicherheitsexperten. An den beiden Fahrzeugen, in denen Sprengsätze aus Benzin, Gaskanistern und Nägeln deponiert waren, konnten zahlreiche Spuren gesichert werden. Ausgewertet wurden auch die Bilder von Überwachungskameras. Die Bomben, die am Freitag eher zufällig entdeckt und dann entschärft wurden, hätten bei einer Explosion hunderte Menschen töten können./p pstrongBERLIN/strong: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist in Berlin mit Kollegen aus fünf zentralasiatischen Staaten zusammengetroffen. Zum Abschluss der deutschen Ratspräsidentschaft will der Minister mit den Ressortchefs die neue Zentralasien-Strategie der Europäischen Union erörtern. Sie legt erstmals Leitlinien für ein stärkeres Engagement in der rohstoffreichen Region fest. Es handelt sich um die zweite derartige Zusammenkunft der EU mit Vertretern der Staaten Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Das erste Treffen hatte im März in der kaschischen Hauptstadt Astana stattgefunden./p pstrongDILI/strong: Ohne nennenswerte Zwischenfälle ist in Osttimor ein neues Parlament gewählt worden. Erste Ergebnisse werden nicht vor Anfang nächster Woche erwartet. Nach Einschätzung politischer Beobachter könnte es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der bisherigen Regierungspartei Fretilin und der erst kürzlich von Ex-Präsident Xanana Gusmao gegründeten Partei 'Nationalkongress für den Wiederaufbau Osttimors' kommen. - Die frühere portugiesische Kolonie, die 2002 von Indonesien unabhängig wurde, ist einer der kleinsten und ärmsten Staaten der Welt./p pstrongPEKING/strong: Nach ihrem Besuch in Nordkorea haben sich Experten der Vereinten Nationen zuversichtlich gezeigt, dass das kommunistische Land den umstrittenen Atomreaktor Yongbyon bald schließen wird. Einen genauen Zeitrahmen gebe es aber noch nicht, sagte Delegationsleiter Olli Heinonen in Peking. Er und sein Team hatten den Reaktor am Donnerstag inspiziert. In Verhandlungen mit den USA, Russland, China, Japan und Südkorea hatte sich die nordkoreanische Führung bereit erklärt, ihr Atomprogramm zu beenden. Im Gegenzug wurde dem verarmten Land wirtschaftliche und humanitäre Hilfe zugesagt./p pstrongBAGDAD/strong: Die US-Truppen im Irak haben in einem Schiitenviertel der Hauptstadt Bagdad nach eigenen Angaben 26 Extremisten getötet. Etliche weitere Aufständische wurden bei dem Einsatz in Sadr City festgenommen. Die Extremisten hätten Verbindungen zu 'iranischen Terrornetzwerken' gehabt, teilte die US-Armee mit. Sie wirft den Aufständischen in Sadr City vor, Waffen aus dem Iran in den Irak zu schmuggeln./p pstrongBAGDAD/strong: Das US-Militär hat zwei seiner Soldaten wegen vorsätzlichen Mordes an Irakern angeklagt. Den Soldaten wird vorgeworfen, südlich von Bagdad drei Iraker erschossen zu haben. Anschließend sollen sie neben die Leichen Waffen gelegt haben, um den Eindruck zu erwecken, dass ihre Opfer bei Kämpfen getötet wurden. Die beiden Angeklagten warten derzeit in einem amerikanischen Militärgefängnis in Kuwait auf ihren Prozess./p pstrongBERLIN/strong: Der Bund will die Neuverschuldung rascher zurückfahren. Finanzminister Peer Steinbrück sagte, für das nächste Jahr seien neue Schulden von knapp 13 Milliarden Euro geplant. Das seien 40 Prozent weniger als die bisher veranschlagten 21,5 Milliarden Euro. Spätestens 2011 wolle der Bund ohne neue Schulden auskommen und einen ersten Überschuss erzielen, sagte der SPD-Politiker der "Berliner Zeitung". Dann könnte zumindest mit einem Teil dieses Überschusses begonnen werden, den Schuldenberg des Bundes von etwa 900 Milliarden Euro abzutragen. Steinbrück will seinen Haushaltsentwurf für 2008 am Mittwoch im Kabinett vorstellen. brbrstrongHANNOVER/strong: Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff setzt sich dafür ein, dass die große Koalition sich noch in diesem Jahr bei der Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmen einigt. Diese wichtige Frage sollte nicht als Wahlkampfthema für 2009 verheizt werden, sagte Wulff der Nachrichtenagentur dpa. Der CDU-Politiker erwartet, dass die Koalition aus den Vorschlägen von SPD und Union ein einheitliches Konzept erstellt, damit der Vermögensaufbau der Arbeitnehmer rasch vorankommt. Die Union will mit Steueranreizen für eine stärkere Beteiligung von Arbeitnehmern an den Unternehmen sorgen. Dagegen setzt die SPD auf einen öffentlich verwalteten Deutschlandfonds.brbrstrongKIEL/strong: Nach dem Brand im Atomkraftwerk Krümmel wollen Experten an diesem Samstag zum zerstörten Transformator vordringen. Bisher hat die große Hitzeentwicklung die Sachverständigen davon abgehalten, die Brandstelle zu inspizieren. Die schweren Pannen in Krümmel und dem Atomkraftwerk Brunsbüttel haben die Debatte über die Nutzung der Kernkraft wieder angeheizt. Umweltschutzorganisationen forderten die Stilllegung der beiden betroffenen Atommeiler und einen schnellstmöglichen Atomausstieg in ganz Deutschland. - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wies Forderungen der Stromkonzerne nach einem Aufweichen des Atomausstiegs zurück. Je länger ein Kraftwerk laufe, desto höher sei die Störanfälligkeit, sagte Gabriel. brbrstrongBRÜSSEL/strong: In der Europäischen Union ist die so genannte Roaming-Richtlinie in Kraft getreten, die Preisobergrenzen für Mobilfunkgespräche im EU-Ausland vorschreibt. Künftig gilt für solche Anrufe ein einheitlicher Höchstpreis von 49 Cent pro Minute plus Mehrwertsteuer. Die Mobilfunkanbieter müssen jedem ihrer Kunden bis Ende Juli ein entsprechendes Angebot vorlegen. In den kommenden Jahren sollen die Preise weiter sinken./p pstrongNEU DELHI/strong: Heftige Monsun-Regenfälle haben den Verkehr in der indischen Wirtschaftsmetropole Bombay lahm gelegt. Straßen stehen unter Wasser, Zugverbindungen fielen aus und Flugreisende müssen mit Verspätungen rechnen. Im Osten Indiens flüchteten tausende Menschen vor einem tropischen Wirbelsturm, der sich vom Golf von Bengalen zum Festland bewegt./p pstrongDAS WETTER IN DEUTSCHLAND/strong: In der Nordhälfte wechselnd bewölkt mit Schauern, in der Südhälfte zeitweise sonnig. An der Nordsee 16 Grad, sonst 19 bis 24 Grad./p

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